Vom Streben nach Glück

Vom Streben nach Glück

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Die Südrussland-Karte auf der Startseite ist folgender Quelle entnommen: 1763-2013 – 250 Jahre russlanddeutscher Geschichte. Herausgegeben von der Landesgruppe Niedersachsen der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e. V. Gefördert durch die Landesregierung Niedersachsen, 2013, S. 10.

Wenn ich, stehend in Moskau, in Richtung Süden, zum Kaspischen Meer blicke, dann ist alles was rechts der Wolga liegt, - die Bergseite (bis 1929 Gouvernement Saratow). Und alles was links der Wolga liegt - die Wiesenseite (bis 1929 Gouvernement Samara).

Derzeit verläuft die Verwaltungsgliederung horizontal. Oberhalb der roten Linie gehören die Gebiete zu Saratow. Unterhalb der roten Linie gehören die Gebiete zu Wolgograd (bis 1925 hieß die Stadt Zarizyn und bis 1961 Stalingrad). Die Entfernung zwischen Saratow und Wolgograd beträgt 330 km Luftlinie.

Jeruslan. Der linke Zufluss der Wolga, mit der 278 km Länge. Fliesrichtung von Nord nach Süd. Jeruslan mündet in Wolga und Wolga im Kaspischen Meer. Die Landschaft ist mit freundlicher Genehmigung dem Youtube-Kanal „Andrej Schatrykin“ entnommen.

 

Karte der deutschen Mutterkolonien im Wolgagebiet. Bearbeitet von Dr. Karl Stumpp (Lebzeiten 1896 bis 1982). 40 Jahre nach der deutschen Einwanderung, hatte sich die Bevölkerung in den Wolgakolonien von 30.000 auf über 60.000 Menschen verdoppelt. Quelle: https://wolgadeutsche.net/library/item/599

Wolgadeutsche Kolonien in Russland. Bis ungefähr 1855 wurden 104 Mutterkolonien gezählt. Nach 1855 kamen weitere Tochterkolonien hinzu, so dass 1919 214 Dörfer aus den Gouvernements Saratow (Wolga-Bergseite) und Samara (Wolga-Wiesenseite) für die Gründung der ASSRdWD ausgegliedert wurden.

Autonome Sozialistische Sowjetrepublik der Wolgadeutschen (ASSRdWD), 1941. Quelle: 1763-2013 – 250 Jahre russlanddeutscher Geschichte. Herausgegeben von der Landesgruppe Niedersachsen der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e. V. Gefördert durch die Landesregierung Niedersachsen, 2013, S. 31.

Rechts oben Heinrich Günther, geb. 1888 (der erste Sohn von Heinrich Günther, geb. 1866). Als Soldat der zaristischen Armee, war er in Riga (heute Lettland) stationiert. Er ist später, nach dem er 1943 aus der Trudarmee/Arbeitsarmee in Karaganda aus gesundheitlichen Gründen entlassen wird, verschollen.

Das Bild ist von ca. 1935. Von links nach rechts: Der Sohn von der Frau darunter Maria Stabel, geb. 1893 (beide noch in Gnadentau bis 1940 gestorben). Friedrich Treise, der Ehemann von Katharina Elisabeth Treise, geb. 1908 (darunter in der Mitte) und Tochter Emma Treise, geb. 1934. Rechts: Amalia Schimpf, geb. 1895 und Sohn Ewald und unten links ihre Tochter Erna Schimpf, geb. 1925.

Die Skizze vom Elternhaus, gefertigt von Emma Günther (Lebzeiten 1918 bis 2002). Nach dieser Skizze konnte sich eine langjährige Dorfbewohnerin im Jahr 2021 an das Haus erinnern. Heute existiert das Haus immer noch, ist allerdings nicht mehr wiederzuerkennen.

Geschwister Günther/Ginter 1960 im Dorf Engels (heute Ushtobe) bei Karaganda, Kasachstan. Von oben nach unten und von links nach rechts: Emma Köhler, geb. 1918; Katharina Elisabeth Treise, geb. 1908 (die erste gemeinsame Tochter aus der zweiten Ehe mit Frau Winter); Marie Catharina Ebel, geb. 1897 (Tochter aus der ersten Ehe mit Frau Bauer); Jakob Ginter, geb. 1913/1914; Eva Margarita Schwindt, geb. 1897 (Mitgebrachte Tochter der zweiten Ehefrau); Amalia Schimpf, geb. 1895.

Geschwister Ginter mit Kindern, August 1960 in Kasachstan. Von oben nach unten und von links nach rechts: Emanuel Ginter (Die Schreibweise des Nachnamens ist nicht mehr deutsch, „ü“ und „th“ sind „i“ und „t“ gewichen), geb. 1948; Artur Bauer, geb. 1947; Frieda Müller, geb. 1938; Reinhold Müller, geb. 1933; Hilda Ginter, geb. 1941; Emma Köhler, später liiert mit Johannes Bauer, geb. 1918; Alexander Fink, geb. 1926; Zweite Reihe: Ida Ginter (Geburtsname Fink), geb. 1914; Jakob Ginter, geb. 1913/1914; Marie Catharina Ebel (Wes Marik), geb. 1897; Katharina Elisabeth Treise, geb. 1908; Eva Margarita Schwindt (Wes Evmargrit, mitgebrachte Tochter der zweiten Ehefrau), geb. 1897; Amalia Schimpf, geb. 1895; Ehemann von Frau Schimpf – David Schimpf. Vordere Kinderreihe: Katharina Ginter, geb. 1954; Gottlieb (Bogdan – die russische Entsprechung des Namens, oft der Bedeutung des Namens nachempfunden) Ginter, geb. 1951; Irma Ginter, geb. 1949; Johannes (Iwan) Bauer, geb. 1951.

Evangelisch-lutherische Kirche in Gnadentau, Baujahr 1898 im neogothischen Stil nach den Plänen des Berliner Architekten Johann Eduard Jacobstahl (Lebzeiten von 1839 bis 1902). Quelle: Private Fotografie, gefunden in russlanddeutschen Foren.

Ansicht auf das Dorf Sarepta. So dürfte auch das Haus von Heinrich Günther, geb. 1866 ausgesehen haben. Es gab Holzhäuser und seltener Steinhäuser. Charakteristisch waren Dachgauben, so genannte Krüppelwalmdächer oder Walmdächer, hohe Zäune mit repräsentativer Einfahrt und einer Seitentür für Fußgänger, der Überbau über der Eingangstür. Quelle: 1763-2013 – 250 Jahre russlanddeutscher Geschichte. Herausgegeben von der Landesgruppe Niedersachsen der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e. V. Gefördert durch die Landesregierung Niedersachsen, 2013, S. 32.

Pastor Johannes Kosciol, gebürtig aus Schlesien, Lebzeiten von 1855 bis 1926. Wirkte in den Jahren 1892 bis 1924 in der evangelisch-lutherischen Kirche der Siedlung Gnadentau. War nach seiner Pastortätigkeit auch als Dorfsekräter zu den Zeiten von Bolschewiki tätig.

Aussicht auf die Kirche in Werchnij Jeruslan (Gnadentau). Es finden hier seit mehreren Jahren Arbeiten zur Wiederherstellung der Kirche statt. Weitere Projekte, so wie Museum und Gästehaus, sind im Aufbau oder befinden sich in Planung. Bildaufnahme aus dem Gebetshaus von Sergey Ziakin, 2021.

Ausblick auf die Kolonie Warenburg, Kanton Sellmann, 1938. Quelle: Fotoalbum, anlässlich der 100 Jahre der ASSRdWD, Initiator Olga Martens, S. 146.

Deutsche Grundschule im Dorf Kano, Kanton Staraja Poltawka, 1920er Jahre. Quelle: Fotoalbum, anlässlich der 100 Jahre der ASSRdWD, Initiator Olga Martens, S. 108.

Die Samlung christlicher Lieder, 1913. Ein Buch, das meine Oma mütterlicherseits von ihrer Mutter als Erinnerung hatte und ihr Leben lang aufbewahrt hat, bis es schließlich zu meiner Mutter gelangt ist.

Die kirchlichen Bücher kamen aus den Druckereien der Stadt Dorpat (heute Tartu in Estland), ebenfalls dort befand sich die Geistlichenbildungsstätte für die Kolonien an der Wolga.

Ausweis über die Zugehörigkeit zur evangelisch-reformierten Kirche, Ort der bürgerlichen Zugehörigkeit: Siedlung Moor, 1927. Dokumente, die in der Familie meiner Mutter erhalten geblieben sind.

Herstellung des Sarpinka-Stoffes, Pokrowsk 1928, heute Stadt Engels. Quelle: Fotoalbum, anlässlich der 100 Jahre der ASSRdWD, Initiator Olga Martens, S. 75.

Eine wolgadeutsche Familie, 1924-1928. Quelle: Fotoalbum, anlässlich der 100 Jahre der ASSRdWD, Initiator Olga Martens, S. 10.

Deutsche Kolonistin beim Wasserholen, 1927. Quelle: Fotoalbum, anlässlich der 100 Jahre der ASSRdWD, Initiator Olga Martens, S. 126.

Werbekatalog mit Sarpinka-Angeboten des Handelshauses ,,Andreas Bender und Söhne" aus Goly Karamysch (Balzer), 1913. Foto: Alexander Spack (mit freundlicher Genehmigung).
Quelle:
https://www.landeskunde-baden-wuerttemberg.de/russlanddeutsche-hintergrund

Windmühlen. Bis etwa Ende des 19. Jahrhunderts sind die Mühlen windgetrieben. Zwischendurch wird der Antrieb durch Pferde, und zum Ende des 19. Jahrhunderts durch mechanischen Antrieb abgelöst.
Quelle: Kagel, Wolfgang (Hg.), www.russlanddeutschegeschichte.de

Ausreitstein. Auf dem Dreschplatz in Mühlberg, 1930. Es finden sich solche Steine in der Erde oder den Gewässern wieder, so wie sich gelegentlich auch verwaiste Münzverstecke in der Erde finden. Quelle: Lonsinger, August (Lebzeiten 1881 - 1953). Manuskript aus 1925, Veröffentlichung des Manuskripts 2004: Sachliche Volkskunde der Wolgadeutschen, S. 27.

Quelle: Aus den Archivunterlagen über die Wirtschaft meines Urgroßvaters Heinrich Günther *1866. Seine Entkulakisierung in den Jahren 1929 bis zur Aussiedlung nach Kasachstan 1931. 150 Desjatin (russisches Flächenmaß) entsprechen (150 x ca. 11.000 Quadratmeter) ≈ 165 Hektar. D/R = Dorfrat, D/S = Dorfsowjet.

Quelle: Aus den Archivunterlagen über die Wirtschaft meines Urgroßvaters Heinrich Günther, geb. 1866. Seine Entkulakisierung in den Jahren 1929 bis zur Aussiedlung nach Kasachstan 1931. Seite 1 von 2.

Quelle: Aus den Archivunterlagen über die Wirtschaft meines Urgroßvaters Heinrich Günther, geb. 1866. Seine Entkulakisierung in den Jahren 1929 bis zur Aussiedlung nach Kasachstan 1931. Seite 2 von 2.

Aufnahmeliste des Inventars und Schätzung, wie viel es wert ist. Die Wegnahme des Eigentums dauerte zwei Jahre und sah die stufenweise Reduktion des Eigentums vor, bis schließlich auch das Haus konfisziert wurde und die Familie das Dorf verlassen musste. Quelle: Aus den Archivunterlagen über die Wirtschaft meines Urgroßvaters Heinrich Günther *1866. Seine Entkulakisierung in den Jahren 1929 bis zur Aussiedlung nach Kasachstan 1931.

Das Bild soll zur Zeit der Entkulakisierung gemacht worden sein. Eine Fotografie aus einem Privatarchiv, offensichtlich von der Kuppel einer Kirche aus fotografiert. Quelle: In Russlanddeutschen-Foren gefunden.

Quelle: D. Dahlmann / R. Tuchtenhagen (Hg.) 1994: Zwischen Reform und Revolution. Die Deutschen an der Wolga 1860-1917. S. 374.

Auf der Karte sieht man die Frontverläufe zwischen Österreich-Ungarn und Russland zu Beginn des ersten Weltkrieges im Jahr 1914.
Quelle: www.Institut-für-digitales-Lernen.de Kapitel 6.1: Zwischen den Fronten – Russlanddeutsche im Ersten Weltkrieg.

Reinhold Jakob Günther, geb. 1879. Einer der 68 an einem Tag im Jahr 1937 in Gnadentau abgeholten „Agitatoren“. Bis heute sind diese Saatsakte nicht abschließend aufgearbeitet. Das Bild habe ich im Zuge meiner Recherchen aus Russland/Uralgebiet bekommen. Seine Nachfahren konnten mir keine Auskünfte zu seinem Schicksal geben. Den neusten Veröffentlichungen nach, wurden diese Menschen wenige Tage nach deren Verhaftung in der Stadt Engels erschossen und vergraben.

Bescheinigung über die Zugehörigkiet des Genossen Dörr (russische Schreibweise Дерр oder Derr) zum Moorer Dorf-Sowjet als Deputierten der Werktätigen, Kanton Balzer, 1939.

Reichssammlung bzw. Spendenaktion „für die hungernden Russlanddeutschen“ in Berlin, mit einer polizeilichen Genehmigung für die Zeit vom 15. bis 30. Juni 1922. Quelle: Bayerisches Kulturzentrum der Deutschen aus Russland (BKDR), BRD.

August 1941: Die Resolution über die Deportation der Sowjetdeutschen aus dem Wolgagebiet. Streng geheim an Genossen Beria von Iosif Stalin: „Aussiedlung mit Nachdruck erforderlich."

Familie Derr mit insgesamt sieben Personen, wohnhaft Hofstelle Nr. 546 in Dorf Moor am 20.09.1941 mit dem Zug 854 nach Akmolinsk (Kasachstan) verschickt.

Streng geheim von der Kommunistischen Partei der Bolschewiken am 26. August 1941 beschlossen: Die Umsiedlung von 479.841 Menschen aus den Gebieten Saratow und Stalingrad in Gebiete und Kraise: Krasnojarskij, Altajskij, Omskaja, Nowosibirskaja, Kasachskaja SSR (innerhalb von Kasachstan in insgesamt sechs Gebiete).

Hier schreiben zwei Mitbewohner von Alexander Derr an seine unbekannte Ehefrau, wie er krank geworden ist. Der Brief ist in russischer Sprache verfasst, mit den für Deutsche typischen Schreibfehlern.

Alexander Dekker und Adolf Ruzitskij, die beiden Mitbewohner haben Alexander Derr beerdingt und seine Sachen für die Witwe aufbewahrt.

Rehabilitationsbescheinigung von 1991. 39 Jahre nach dem Tod von Alexander Derr, wir haben bereits in Deutschland gelebt, wurde er nach dem entsprechenden Gesezt der RSFSR rehabilitiert. Die Repressionen erfolgten aufgrund seiner deutschen Nationalität. Es folgten Zwangsarbeit unter Freiheitsentzug in den Jahren 1942 bis 1955. Und das Leben unter dem Kommandantursystem (die Verpflichtung, ständig an einem Ort zu leben) in einer Tscheljabinsker Sondersiedlung in den Jahren 1946 bis zu seinem Tod 1952.

Die Erinnerung vom Ural, das Jahr 1951. Meine Urgroßeltern mütterlicherseits Alexander Derr (Dörr), geb. 1902 in Morr bei Balzer (heute Krasnoarmejsk), †1952 in Tübuk bei Tscheljabinsk in Russland und Katharina (wir haben sie Kus’ja genannt) Derr (Geburtsname Weber), geb. 1906 in Moor, †1988 in Dubrowka bei Koktschetau in Kasachstan.

Ein Gedenkstein im Hof der Kirche von Werchnij Jeruslan (Gnadentau). „Den Opfern der Deportation von Wolgadeutschen, 28.08.1941. Von Nachfahren der Dorfbewohner von Gnadentau, 28.08.2021.“ Gestiftet von Lidija Müller, NRW.

Jakob Ginther, mein Großvater vätterlicherseits, laut Archiv geb. am 19.12.1913 (laut seinen Dokumenten, geb. am 01.01.1914) in Gnadentau, †1988 in Dorf Engels, heute Ushtobe bei Karaganda in Kasachstan. Seine Frau, meine Großmutter Ida Ginter, geb. 1914 (Geburtsname Fink, Geburtsort Unterwalden oder auch Meinhard in der Nähe der Stadt Engels an der Wolga) wurde 2003 in Süd-Deutschland beigesetzt. Die Gräber meiner Großeltern liegen mehr als 5000 km auseinander.

Eintrag der Geburt von Jacob Günther, handschrfitlich vom russischen Archiv vervielfältigt. Quelle: Фонд №341 опись №11 Делопроизводственный индекс №15 Лист 65 оборот.

Vermögenssteuer und Abzugsgeld von den nach Russland gezogenen Untertanen. Quelle: Die Auswanderung von 1766/67 aus der Grafschaft Ysenburg-Büdingen nach Russland. Soziale und wirtschaftliche Hintergründe anhand ausgewählter Dokumente. Mit einer Namensliste der Emigranten von Klaus-Peter Decker, Seiten 10 und 11.

Den Russlanddeutschen – Den Opfern der Repressionen in der UdSSR. Das Denkmal wurde zum 70. Jahr der Deportation in der Stadt Engels errichtet. Die schwarze Wand trennt das Ungewisse, in das der erwachsene Mensch schreitet und nicht weiß, ob er zurückkehrt und den jungen Menschen. Der Junge kehrt barfuß, als Zeichen seiner Unschuld zurück, und ist der Heimat seiner Vorfahren zugewandt. Errichtet wurde das Denkmal mit privaten Spenden und gegen den Willen der heutigen Bevölkerung und der Regierenden. Selbst der Grund, auf dem das Denkmal steht, ist angemietet. Ohne einen Pachtvertrag gäbe es keinen Standplatz für dieses Denkmal. Quelle: Почему исчезла и не возродилась Республика немцев Поволжья, Veröffentlichungsjahr 2019. https://realnoevremya.ru/articles/149716

In Oranienbaum (heute Lomonossow) befand sich ein Erfassungs- und Quarantänelager für die Übersiedler.
Quelle: http://migrazioni.altervista.org. Unter dieser Adresse findet sich das Migrations-Museum einer Frau, die aus Bessarabien stammte. Einem Gebiet, das einst dem Russischen Reich und heutzutage zu Rumänien gehört.

Die Meeresroute von Lübeck, vorbei an Reval (heute estnische Hauptstadt Tallinn) nach Kronstadt. Quelle: Idt, A., Rauschenbach, G. Auswanderung deutscher Kolonisten nach Russland im Jahre 1766, Moskau 2019, S. 15.

In Oranienbaum vor der Weiterfahrt an die Wolga. Quelle: Idt, A., Rauschenbach, G. Auswanderung deutscher Kolonisten nach Russland im Jahre 1766, Moskau 2019, S. 49.

Die Eidesformel. Quelle: Idt, A., Rauschenbach G. Auswanderung deutscher Kolonisten nach Russland im Jahre 1766, Moskau 2019, S. 280.

Die Eidesformel. Quelle: Idt, A., Rauschenbach G. Auswanderung deutscher Kolonisten nach Russland im Jahre 1766, Moskau 2019, S. 279.

Nomadenüberfälle. Die nomadisierenden Viehhirten fühlten sich durch die Anlage der Kolonien und die Ausweitung des Ackerbaus (bis dahin gab es dort vereinzelt auch russische Dörfer) in Ihrer Lebensweise bedroht. Die Besiedlung der Steppe sollte zusätzlich die russische Machtsicherung auf diesem Gebiet demonstrieren und die inneren Gouvernements Russlands vor Überfällen schützen.

Im Inneren einer russischen Bauernhütte, Stich von Geißler um 1804. Quelle: Züge, Christian Gottlob. Der russische Colonist oder Christian Gottlob Züge’s Leben in Russland: nebst e. Schilderung d. Sitten u. Gebräuche d. Russen, vornehml. in d. asiat. Provinzen. – [Nachdr. d. Ausgabe] Zeitz u. Naumburg, Webel, 1802. – Bremen: Ed. Temmen, 2. Aufl. 1992. Das Bild vom Buchumschlag.

Turkestanskij Krai mit der Hauptstadt Taschkent wurde 1867 vom russischen Kaiserreich im Zuge der Eroberung Mittelasiens errichtet. Es bestand bis 1917.

Quelle: Encyclopædia Britannica, Inc. https://kids.britannica.com/students/article/Turkistan/277463. Ab 1925 entstehen innerhalb dieses Gebietes fünf mittelasiatische Republiken der Sowjetunion.

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